Fallout I - durch

In einem kleinen Marathon habe ich mich gestern noch durch die Kathedrale geschossen. Zu meiner Schande muß ich eingestehen, daß ich ziemlich durchgehetzt bin. Wenn ich Dialoge geführt habe, dann habe ich kaum gelesen, worum es ging. Den Meister habe ich nichteinmal besucht, sondern gleich die Bombe im Keller gesprengt.

Alles in Allem ist Fallout I auch heute noch ein spielenswertes Spiel. Die Isometrische Grafik wirkt nicht ganz so veraltet, wie eine 3d-Grafik aus der gleichen Zeit. Sie ist auf jeden Fall zweckmäßig. Die Story kann auf jeden Fall fesseln; auch wird man gut in sie eingeführt.
Das taktische Kampfsystem ist sehr gelungen.
Positiv ist auch zu bemerken, daß das Spiel viele mögliche Spielweisen zulässt. Ob man als "Rambo" oder Diplomat durch das Spiel zieht bleibt einem im Wesentlichen selbst überlassen.

Schade ist, daß das Spiel kein Ordentliches Quest-Log hat, so daß man Namen etc. auf einem extra Blatt Papier mitschreiben muß. Auch Schade ist, daß ich während der Spielzeit auf keinen einzigen der Random-Encounter traf.

Würde ich das Spiel nochmals spielen?
Ich muß sagen, daß mich das Spiel ziemlich in das Spielerlebnis hineingezogen hat. Ich habe sogar von Supermutanten geträumt. ;-)
Aber jetzt, nachdem ich das Spiel durch habe, habe ich nicht das Gefühl viel vom Umfang verpasst zu haben. Auch habe ich im Moment nicht den Wunsch einige Situationen auf andere Weise zu lösen.
Andererseits, währe es vielleicht doch reizvoll das komplette Spiel anders anzugehen.
Deshalb verbleibe ich bei einem entschiedenen "vielleicht, irgendwann".

Nun geht es auf zu Fallout II...

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© 2010.

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